
Die Wiedergeburt.
Wie aus dem Aus einer Ringerhochburg in zwölf Jahren ein neuer Deutscher Meister wurde.
Nur eine Richtung.
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Das Aus
Nach drei Deutschen Meisterschaften und dem Viertelfinale im Jahr darauf ist im Dezember 2006 Schluss. Schulden drücken den alten VfK, die Auswärtsfahrt nach Luckenwalde findet nicht mehr statt.
Der Neuanfang
Im Februar 2007 wird der VfK 07 Schifferstadt gegründet. Sportliche Kompetenz, Talente, eine Ringermatte und eine Halle mit dem Namen Wilfried Dietrich sind noch da. Erste Veranstaltung ist der Wilfried-Dietrich-Tag 2007 auf der Wiese vor der Halle. Am Saisonende steigt der VfK als Meister in die Regionalliga auf, zum Play-off-Finale gegen Koblenz-Karthause kommen knapp 800 Zuschauer.
Zweite Bundesliga
Durch den Verzicht des Meisters rückt der VfK auf. Die Saison mit nur deutschen Ringern bewegt den Journalisten Friedrich Bohnenkamp zum Dokumentarfilm «Die Meisterringer von Schifferstadt». Ein 14-Jähriger gibt sein Debüt in der zweiten Liga, Denis Kudla.
Zurück im Oberhaus
Nach sechs Jahren startet Schifferstadt wieder in der 1. Bundesliga. 2014 schlägt der VfK zum Auftakt den amtierenden Meister ASV Nendingen, mit einem jungen Talent namens Frank Chamizo.
Olympia-Bronze
Denis Kudla holt in Rio die Bronzemedaille. Etka Sever wird Europameister der U23.
Deutsche Ringerliga
Mit Weingarten, Nendingen, Eisleben und Ispringen gründet der VfK die DRL mit. Erst im Finale gegen den KSV Ispringen ist Schluss, hauchdünn.
Wieder Deutscher Meister
Halbfinale gegen Nendingen, Finale in Weingarten, und nach 15 Jahren ohne Titel ist der VfK wieder Deutscher Meister. Horst Lehr wird im selben Jahr bei seinem ersten Start Deutscher Meister der Männer.
Heute
Oberliga ARGE Rheinland-Pfalz, ungeschlagen an der Spitze. Mit vielen Ringern aus der eigenen Jugend.